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Geburt - Anzeige der Geburt


Allgemeine Informationen

-->  Geburtsbeurkundung
-->  Personenstandsurkunden

Die Geburt eines Kindes ist beim Standesamt anzuzeigen, in dessen Zuständigkeitsbereich der Geburtsort liegt.

Anzeigepflichtig sind die Krankenhäuser oder sonstige Einrichtungen, in denen Geburtshilfe geleistet wird, jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist, oder jede andere Person die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Die Geburt des Kindes muss vom Standesamt beurkundet werden, in dessen Zuständigkeitsbereich das Kind geboren ist. Die Geburt ist innerhalb einer Woche beim Standesamt anzuzeigen.

Bei Geburt eines Kindes in einem Krankenhaus oder sonstigen Einrichtung, in der Geburtshilfe geleistet wird ist üblicherweise der Träger (meist die Verwaltung) der Einrichtung zur Anzeige der Geburt verpflichtet. Zu diesem Zweck wird die Verwaltung der Einrichtung die Daten der Eltern erheben und sich die erforderliche Urkunden und Nachweise vorlegen lassen. Auch kann bei der schriftlichen Anzeige die Bestimmung der Vornamen des Kindes vorgenommen werden. Trotzdem ist es nicht auszuschließen, dass die Eltern beim Standesamt vorsprechen müssen. Dies wird vor allem dann notwendig, wenn z.B. eine Erklärung über die Bestimmung des Familiennamens des Kindes erforderlich ist oder wenn bei einer unverheirateten Mutter der Vater das Kind anerkennen möchte.

Ist keine schriftliche Anzeige möglich, muss die Geburt des Kindes beim Standesamt mündlich angezeigt werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn es sich um eine Hausgeburt handelt.

Ratsam ist, vor allem bei mündlichen Anzeigen, sich bei dem für die Geburtsbeurkundung zuständigen Standesamt zu erkundigen, ob die aufgeführten Unterlagen ausreichen.


[Quelle: Bayerischer Behördenwegweiser]

Rechtsgrundlagen

 

§§ 18 bis 20 Personenstandsgesetz (PStG)
Anzeige der Geburt

§ 33 Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (PStV)
Nachweise bei Anzeige der Geburt


Notwendige Unterlagen

 

Verheiratete Mütter

  • Geburtsurkunden oder beglaubigte Ausdrucke aus den Geburtenregistern beider Elternteile
  • Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Eheregisters; bei Heirat im Ausland eine Heiratsurkunde
  • gültiger Personalausweis oder Reisepaß mit Meldebescheinigung beider Elternteile

Unverheiratete Mütter - ledig
  • Geburtsurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister der Mutter
  • gültiger Personalausweis oder Reisepaß mit Meldebescheinigung der Mutter

Unverheiratete Mütter - geschieden
  • Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Eheregisters der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk; bei Heirat im Ausland die Heiratsurkunde mit rechtskräftigem Scheidungsurteil
  • gültiger Personalausweis oder Reisepaß mit Meldebescheinigung der Mutter

Unverheiratete Mütter - verwitwet
  • Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Eheregisters der letzten Ehe mit Vermerk über den Tod des Ehemannes bzw. ersatzweise Ehe- und Sterbeurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Ehe- und Sterberegister
  • Ggf. Nachweis über eine bereits abgegebene Vaterschafts-anerkennung und Sorgeerklärung
  • gültiger Personalausweis oder Reisepaß mit Meldebescheinigung der Mutter

Unverheiratete Väter
  • Geburtsurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister
  • gültiger Personalausweis oder Reisepaß mit Meldebescheinigung des Vaters

Ansprechpartner

VGem Unterthingau
Marktplatz 9
87647 Unterthingau
E-Mail