Gemeinde Görisried

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Thea Barnsteiner, 1. Bürgermeisterin

Kirchplatz 8
87657 Görisried

Telefon 08302 9723
Telefax 08302 9724

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.goerisried.de

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch und Freitag von 08:00 - 12:00 Uhr

Blick auf Kirche von Hauptstraße aus

Blick auf das Dorf Richtung Süden


Aktuelle Meldungen

Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur 9. Änderung des Flächennutzungsplanes

(09.07.2019)

Bekanntmachung

zur öffentlichen Auslegung zur 9. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 3 "Gewerbegebiet westlich der Marktoberdorfer Straße" sowie nördlich der "Betzigauer Straße"

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Görisried hat in seiner öffentlichen Sitzung am 25.06.2019 den Entwurf zur 9. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 3 "Gewerbegebiet westlich der Marktoberdorfer Straße" sowie nördlich der "Betzigauer Straße" mit Begründung jeweils in der Fassung vom 08.05.2019 gebilligt und wurde für die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt. Das Plangebiet liegt im Bereich des bestehenden Bebauungsplanes "Gewerbegebiet westlich der Marktoberdorfer Straße" am nordwestlichen Ortsrand des Hauptortes Görisried und umfasst folgende Flurstücke: 137, 137/17, 186/2, 257, 259, 259/2, 260/1, 260/6, 261, 262, 263, 264 und 265/1 (jeweils Teilflächen) in der Flur „in der Lache – Betzigauer Straße“. Die zwei südlichen Ausläufer des Änderungsbereiches ziehen sich bis zur "Betzigauer Straße". Der räumliche Geltungsbereich ist im Lageplan dargestellt.

Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 08.05.2019 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom 17.07.2019 bis 23.08.2019 im Rathaus der Gemeinde Görisried (Kirchplatz 8, 87567 Görisried) während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlossen ist).

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und werden mit ausgelegt:

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetztes ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt.

 

 

Görisried, den 05.07.2019

 

Thea Barnsteiner

1. Bürgermeisterin

der Gemeinde Görisried

[9. Änderung FNP Text]

[9. Änderung FNP Plan]

[Bekanntmachung]

[Geltungsbereich]

Mottfeuer nur noch in Ausnahmefällen möglich

(21.08.2017)

Das Entzünden von Mottfeuern ist nach der Pflanzenabfallverordnung nur noch in Ausnahmefällen gestattet! In der Regel müssen die Äste und Pflanzenreste vor Ort verrottet oder wenn das Grundstück ausreichend erschlossen ist, abtransportiert werden. Zuwiderhandlungen können mit Bußgeld belegt werden.

Gemäß § 28 Abs. 1 KrWG dürfen Abfälle zum Zwecke der Beseitigung nur in den dafür zugelassenen Anlagen oder Einrichtungen (Abfallbeseitigungsanlagen) behandelt, gelagert oder abgelagert werden. Als Ausnahme dazu dürfen nach § 5 Abs. 1 PflAbfV pflanzliche Abfälle aus Forstbetrieben durch Liegenlassen, Einarbeitung oder ähnliche Verfahren zur Verrottung gebracht werden. Sie dürfen dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forstwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist.

Vorrangig sollte das bei der Holzernte anfallende Astwerk entfernt und einer ordnungsgemäßen Verwertung (z.B. Biomasseheizkraftwerk) zugeführt werden. Hackschnitzel dienen vor allem als Rohstoff für die holzverarbeitende Industrie sowie als biogener und regenerativer Brennstoff. Das Landratsamt setzt auf die Eigenverantwortung der Forst- und Landwirte.

Das Verbrennen ist, falls keine Verrottung oder Verarbeitung zu Hackschnitzel möglich ist, nur an Werktagen von 6.00 bis 18.00 Uhr zulässig. Das Feuer ist von mindestens zwei Personen über 16 Jahren zu überwachen, die mit geeignetem Gerät ausgestattet sind. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden. Um die Brandflächen sind 3 m breite Freistreifen zu ziehen. Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist.

Ein Mottfeuer muss zuvor immer der Integrierten Leitstelle (ILS) unter 0831/96096689 mit genauer Ortsangabe gemeldet werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ils-allgaeu.de/Mottfeuer.html



Foto zur Meldung: Mottfeuer nur noch in Ausnahmefällen möglich
Foto: Mottfeuer nur noch in Ausnahmefällen möglich